Zum
Institut Junge Bürgergesellschaft (IJBG)
In
der gesellschaftspolitischen Debatte in Deutschland wird vielfach der Ruf nach
mehr Zivilgesellschaft laut. Die „Junge Bürgergesellschaft“ versteht sich
als eine Antwort auf diesen Ruf und setzt dabei einen anderen Akzent. Die Junge
Bürgergesellschaft ist Trägerin und Gestalterin einer Zukunft, in der weniger
der Staat als viel mehr die ihn tragenden Bürgerinnen und Bürger im
Mittelpunkt stehen. Die Junge Bürgergesellschaft ist frisch, innovativ, also
jung im
Kopf. Neue Ideen, die Überwindung der überkommenen althergebrachten
Formen und Verfahren, Politikforschung und aktives Handeln für
Demokratieentwicklung, das sind ihre Ziele.
Das
Institut
Junge Bürgergesellschaft im
Büdinger
Kreis e.V. (IJBG) trägt seine
Verpflichtung bereits im Namen. Das Ziel ist, die Vision von der Jungen Bürgergesellschaft
mit Leben zu erfüllen, ihr Aufbau, ihre Konzeptionalisierung,
Operationalisierung, Ausgestaltung und Streuung. Ein besonderes Anliegen der
Jungen Bürgergesellschaft ist die Betrachtung und Weiterentwicklung der
politischen Dimension der Zivilgesellschaft. Wissenschaftlich interdisziplinär
und interessenungebunden, aber trotzdem praxisnah, bewegt sich die Arbeit des
Instituts inmitten des Dreiklangs aus Kommunikation, Bildung und Politik bzw.
Gesellschaft - nicht nebeneinander, sondern integriert in ein Gesamtkonzept. So
ist das IJBG sowohl in der Lage, die Bürgergesellschaft aktiv (fort-) zu
entwickeln, als auch den Prozess immer wieder wissenschaftlich kritisch zu
hinterfragen.
Unter dem Titel „Bericht politische Bildung“ bringt das IJBG im Programm Essenziell eine Reihe von Studien und Stellungnahmen zur politischen – oder besser bürgergesellschaftlichen – Bildung heraus, die ein wesentliches, aber bisher unterschätztes und zu wenig genutztes Instrument zur Weiterentwicklung der Bürgergesellschaft ist. Die in dieser Reihe erscheinenden Werke sollen bewusst eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis bilden und sich grundlegenden sowie weiterführenden, neuen und zum Teil auch kontroversen Gedanken widmen. Die Berichte politische Bildung verstehen sich als wichtiger Beitrag zur Diskussion um die Form, in der in Deutschland politische Bildung und damit ein wesentlicher Teil der Demokratieentwicklung gestaltet wird.
Erschienen
sind bisher: Bericht politische Bildung 2002 und Bericht politische Bildung 2003
(Links siehe Startseite).